Wie oft sollte mein Benzinrasenmäher gewartet werden?
Wir empfehlen eine jährlich Wartung ihres Benzinrasenmähers bei privaten Gebrauch und eine halbjährige Wartung für den gewerblichen Gebrauch.
Wie mache ich mein Benzinrasenmäher Winterfest?
Wichtig ist eine trockene Lagerung ihres Gerätes. Der Benzintank sollte vollständig entleert werden, dazu den Motor so lange laufen bis er selbstständig aus geht. So ist gewährleistet, das der Vergaser leer ist und so sich kein Harz aus dem Kraftstoffgemisch bilden kann.
Nach dem Reinigen des Benzinrasenmähers springt das Gerät nicht mehr an oder es Qualmt aus dem Auspuff.
Nach dem Mähen sollten sie auf eine Reinigung nicht verzichten! Wichtig ist hierbei, dass das Gerät richtig gekippt wird. Bei den meisten Geräten ist ein seitliches Kippen nicht ratsam. Bei einem seitlichen Kippen, kann es passieren, das einerseits der Luftfilterkasten oder andererseits der Auspuff voll Öl läuft.
- Ist der Luftfilterkasten voll Öl ist ein Starten des Motors unmöglich
- Ist der Auspuff voll Öl ist ein Starten des Motors nur unter einer starken
Rauchentwicklung möglich.
Ein Kippen des Mähers nach hinten (ohne Fangkorb), so das die Zündkerze nach oben zeigt, ist in den meisten Fällen die beste Lösung. Der Tank sollte nach Möglichkeit aber nicht bis zum Rand mit Kraftstoff gefüllt sein, da sonst unter Umständen durch die Belüftung des Tankdeckels Kraftstoff austritt.
Mein Rasenmäher vibriert stark, woran liegt das?
Sie haben wahrscheinlich einen Fremdkörper auf ihrer Rasenfläche übersehen, dadurch wurde das Messer beschädigt und weist nun eine Unwucht auf, oder im schlimmsten Fall wurde die Kurbelwelle beschädigt. In beiden Fällen sollte eine schnelle Reparatur erfolgen. Durch das Vibrieren können sich die Schrauben der Motorbefestigung lösen und somit den Motor und das Chassis beschädigen.
Kann ich den Rasenmäher mit Wasser abspritzen um ihn zu reinigen?
Davon raten wir eindeutig ab! Bei den meisten Geräten werden Metallteile verbaut die beim Einsatz von Wasser korrodieren können. Auch elektrische Baugruppen können durch den Einsatz des Mediums Wasser beschädigt werden.
Vorsicht Lebensgefahr!!!
Welche Rasenlänge ist die Richtige?
Das kommt auf die jeweilige Situation an. In der Regel liegt die empfohlene Höhe Ihres Rasens zwischen 30 und 40 mm. Bei sehr warmen Wetter sollte der Rasen etwas länger gelassen werden, so kann er mehr Feuchtigkeit speichern und wird nicht von der Sonne verbrannt. Bei spielenden Kindern oder Haustieren sollte die Rasenfläche sehr kurz gehalten werden um der Zeckengefahr vorzubeugen.
Wie oft sollte der Rasen vertikutiert werden und zu welchem Zeitpunkt?
Ein- bis zweimal mal im Jahr ist ausreichend. Günstige Zeitpunkte sind sowohl der Frühling sowie der Herbst.
Mein Vertikutierer geht ständig aus, was mach ich falsch?
Oft wird die Höheneinstellung der Werkzeugachse falsch gewählt. Die Höheneinstellung bei Ihrem Vertikutierer ist im Gegensatz zum Rasenmäher nicht da, um die Höhe des Abschnittes einzustellen, sondern gleicht die Abnutzung der Werkzeugachse aus. Die Werkzeugachse sollte nur mit den Spitzen in das Erdreich eintauchen und nicht mit der gesamten Messerfläche, dieses Fehlverhalten führt unmittelbar zum absterben des Motors.
Was ist besser ein, Walzenmäher oder ein Sichelmäher?
Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Der Walzenmäher ist wenn er richtig eingestellt ist die bessere Wahl wenn es um das Schnittbild geht. Der Walzenmäher schneidet wie eine Schere. Er benötigt aber mehr Pflege und Wartung um ein optimales Schnittbild zu gewährleisten. Der Sichelmäher ist fast gänzlich Wartungsfrei, lediglich das Tauschen oder schärfen des Messerbalken sind nötig. Beim Schnitt kann er aber nicht Mithalten da er das Gras nicht schneidet sonder abschlägt und somit ein ungleichmäßiges Schnittbild erzeugt
Mein Messerbalken ist mit abschraubbaren Klingen so genannten Dreieckmesser oder Quattromesser bestückt, sollte ich diese schleifen?
Wir können ihnen davon nur abraten. Zum einen kann es passieren, dass das Messer eine Unwucht erzeugt. Diese führt, wie bereits beschrieben, zu erheblichen Mängeln an Ihrem Mäher. Zum anderen ist bei einigen Herstellern nur der vordere Teil der Klinge gehärtet, dieser Teil der Klinge wird durch das Schleifen reduziert, dies hat erhöhten Verschleiß zu Folge.
Walzen oder Scheibenhäcksler, welcher ist die richtige Wahl???
Ein Walzenhäcksler arbeitet im Gegensatz zum Scheibenhäcksler mit einem sehr hohen Drehmoment und einer geringen Drehzahl, dadurch arbeitet er auch sehr leise. Er ist damit in der Lage, bis zu 4cm starke Äste zu zerkleinern. Bei dünnen und faserigen Hölzern ist der Scheibenhäcksler die bessere Wahl. Er arbeitet im Gegensatz zum Walzenhäcksler mit einer hohen Drehzahl. Dadurch arbeitet dieser Häckslertyp deutlich lauter.
Was kann ich bei Akku betriebenen Geräten falsch machen???
Die heutige Akkutechnologie ist nahezu Wartungsfrei. Fehler treten in der Regel nur beim unfachmännischen Laden bzw. Entladen auf. Der Akku sollte so lange im Betrieb bleiben, bis das Gerät abschaltet. Damit wird gewährleistet, das der Akku vollständig entladen worden ist. Diese Arbeitsweise ist zwar verbunden mit dem Besitz eines Zweitakkus, erhöht aber die Lebensdauer der Akkus ungemein. Nun kann mit dem Laden begonnen werde. Dabei ist zu beachten, das dieser Prozess bis zum Ende durchgeführt wird. Das Ende des Ladeprozesses wird Ihnen in der Regel vom Ladegerät oder vom Akku angezeigt. Generell ist der Einsatz von Akkugeräten nur bei leichten bist mittelschweren Arbeiten zu empfehlen. Überlastungen führen schnell zu teilweise unreparabelen Beschädigungen. Einer der große Vorteil eines Akkugerätes liegt im geringen Gewicht. Dadurch lässt sich das Akkugerät deutlich einfacher bedienen als ein 230V Gerät. Das macht es sehr interessant für ältere oder behinderte Menschen.
Lithium-Ionen oder Nickel-Cadmium Technologie???
Hier streiten sich die Gelehrten. Generell ist die Lebensdauer stark abhängig von den verwendeten Materialien und deren Qualität, insbesondere deren Reinheit, sowie vom Umgang mit dem Akku. Sehr hochwertige Zellen verlieren auch nach mehreren Jahren im Einsatz und zigtausenden Lade- und Entladezyklen nur einen sehr geringen Teil ihrer Kapazität und Leistung und verhalten sich entsprechend „fast wie neu“
Die Mehrheit der in Consumer-Geräten verbauten Lithiumionakkus der ersten Generationen hatte aber nur eine kurze Lebensdauer. Teilweise konnte der Nutzer schon nach einem Jahr erheblichen Kapazitätsverlust feststellen; nach zwei bis drei Jahren war so mancher Lithiumionakku bereits unbrauchbar geworden. Dabei stellte sich heraus, dass der schleichende Kapazitätsverlust weniger von der Zahl der Lade- und Entladezyklen, sondern vor allem von den Lagerbedinungen abhing: Je höher die Temperatur und je voller der Akku, desto schneller ging er kaputt. Als Grund hierfür werden in der Regel parasitäre unumkehrbare chemische Reaktionen genannt.
Zunehmend werden jedoch auch im Consumer-Bereich bessere Li-Ion-Akkus mit längerer Haltbarkeit verkauft. Bei Beachtung der von den schlechten Akkus der ersten Generationen gelernten Anwendungsregeln (Betrieb und Lagerung bei möglichst tiefer Temperatur; Lagerung nur im teilgeladenen Zustand; generell weder ganz vollladen noch ganz entladen) dürfte die mit den genannten moderneren Akkus tatsächlich erzielbare Zyklenzahl noch deutlich höher ausfallen.
Im Gegensatz zu NiMH- und Lithium-basierten Akkumulatoren zeichnen sich NiCd-Zellen vor allem durch eine deutlich höhere Robustheit gegen Tiefentladung und Überladung aus. So kann in einer Batterie aus reihengeschalteten NiCd-Akkumulatoren ein einheitlicher Ladezustand erreicht werden, indem diese gezielt mit geringem Strom (1/10 der Kapazität) überladen wird. Zellen mit einem bereits hohen Ladestand wandeln die zugeführte Energie bei hinreichend niedrigen Strömen in Wärme um, ohne dabei irreversible Schäden zu erleiden. Dieses Verfahren ist bei anderen Akkutypen nicht oder nur eingeschränkt möglich, sodass es hier wesentlich häufiger zu Schäden durch ungleichmäßigen Ladezustand der Zellen (und daraus folgende Überladung bzw. Tiefentladung) kommt. Weiterhin besitzen NiCd-Zellen günstige Eigenschaften beim Einsatz bei niedriger Umgebungstemperatur.